Der Verfasser ist seit dem Jahre 1972 im Bereich Stadtentwicklungsplanung bei der Stadtverwaltung Leverkusen tätig. Die Arbeit wurde im Februar 1995 abgeschlossen.
1) vgl. Lothar Königs „Erfolgskontrolle und Evaluierung kommunaler Entwicklungsplanung“, Dortmund 1989, „Dortmunder Beiträge zur Raumplanung 54“; Hellmut Wollmann und Gerd-Michael Hellstern (Hrsg) „Evaluierung und Erfolgskontrolle in Kommunalpolitik und -verwaltung“, Basel 1984, „Stadtforschung aktuell Band 6“
2) vgl. Joachim Jens Hesse „organisation kommunaler Entwicklungsplanung“, Stuttgart 1976, „Schriften des Deutschen Instituts für Urbanistik“ Band 57, Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsvereinfachung – KGSt – (Hrsg) „Kommunale Entwicklungsplanung in der Bundesrepublik Deutschland“ (Ergebnisse einer Erhebung), Köln 1980
3) vgl. Helmut Böhme „Zur Eingliederung von Kulturentwicklungsplanung in die Stadtentwicklungsplanung“ in „Der Städtetag“ 11/1979, S. 663ff; Wolfgang Börstinghaus „Problemaufriß: Kultur als Element der Stadtentwicklung“ in „Kultur 90“, Köln 1988, S. 105 ff
4) Ronald Inglehard „Kultureller Umbruch. Wertewandel in der westlichen Welt“. Frankfurt/Main, 1989, 2. A. 1995
5) Ulrich Wickert „Der Ehrliche ist immer der Dumme. Über den Verlust der Werte“, Hamburg 1994
6) Lothar Baier „Volk ohne Zeit“, Berlin 1990
7) aaO, S. 14, 74, 78, 94 f, 99, 114 f
Sten Nadolny „Die Entdeckung der Langsamkeit“, München (1983) 30. A. 1994 „Serie Piper Band 700“
9) aaO, S. 209
10) aaO, S. 338
11) Barbara Tuchman „Die Torheit der Regierenden. Von Troja bis Vietnam“, Frankfurt/Main 1984, S. 11
12) „Fischer Weltalmanach 1987“, Frankfurt/Main 1986, Sp. 216-219, 528
13) André Glucksmann „Am Ende des Tunnels. Das falsche Denken ging dem katastrophalen Handeln voraus. Eine Bilanz des 20. Jahrhunderts“, Berlin 1991, S. 249, 259
14) Barbara Tuchman aaO, S. 473
15) Francis Fukuyama „Das Ende der Geschichte. Wo stehen wir?“, München 1992, S. 12 f, 161, 168 ff, 178; demgegenüber behauptet Jean-Maria Guéhenno, daß wir am Ende des institutionellen Zeitalters der Macht angekommen seien, heute gehe es um das Verhältnis des Menschen zur Welt, um Menschen, die imstande sind, die endliche Welt, die wieder unser gemeinsames Schicksal geworden ist, gedanklich zu fassen („Das Ende der Demokratie“, München 1994, S. 177ff)
16) Charles S. Peirce „Vorlesungen über Pragmatismus“, (1903) Hamburg 1991, S. 141
17) William James „Pragmatismus“ (1907), Hamburg 2. A. 1994, S. 86
18) vgl. Anm. 3; Funke, Ursula „Vom Stadtmarketing zur Stadtkonzeption“, Köln 1994, Heft 68 der Neuen Schriften des Deutschen Städtetages
19) Ernst Ulrich von Weizsäcker „Erdpolitik. Ökologische Realpolitik an der Schwelle zum Jahrhundert der Umwelt“, Darmstadt 1990, S. 265-267; inzwischen haben Umweltqualitätsziele die Qualität von Entscheidungsgrundlagen für die Stadtplanung gewonnen, vgl. z. B. „Ökologisch nachhaltige Entwicklung vor Verdichtungsräumen“, Dortmund 1993, Bd. 76 der Schriften des Instituts für Landes- und Stadtentwicklungsforschung des Landes Nordrhein-Westfalen – ILS -
20) Peter Ulrich „Tansformation der ökonomischen Vernunft. Fortschrittsperspektiven der modernen Industriegesellschaft“, Bern und Stuttgart 1986, S. 60, 443-450,3; rev. A. erschien 1993; vgl. neuerdings Schefold, Bertram „Wirtschaftsstile“, Frankfurt/Main, 2 Bände 1994 und 1995, Fischer-Taschenbuch Wissenschaft 12243 u. 12505
21) Gerhard Schulze „Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart“, Frankfurt/Main 3. A. 1993, S. 46-69, 527-553; kritische Anmerkungen zu Schulze findet Peter Alheit („Zivile Kultur, Verlust und Wiederaneignung der Moderne“, Frankfurt/Main und New York 1994, Kapitel 3: Von der Arbeitsgesellschaft zur Erlebnisgesellschaft) und in „Erlebniskultur und neue kulturelle Milieus. Bewegungen im sozialen Raum moderner Gesellschaften“ („Kulturpolitische Mitteilungen“ Nr. 67 / IV / 94, S. 43), begrüßt jedoch ausdrücklich seine präzisen empirischen Beobachtungen; eine andere Veröffentlichung des vergangenen Jahres sollte vor Überinterpretation bewahrt werden (Georg Bollenbeck „Bildung und Kultur. Glanz und Elend eines deutschen Deutungsmusters“, Frankfurt/Main 1994, S. 424), weil sie mit Recht von der prägenden Kraft des Bildungsbürgertums im vergangenen Jahrhundert ausgehend das Instrument des „Deutungsmusters“ als ein Instrument kritischer Zeitanalyse entwickelt (vgl. auch Max Fuchs „Wozu Kulturpolitik? Ein Werkstattbericht“ in „Mitteilungen aus der kulturpolitischen Forschung“ 1/95). Für den Praktiker muß deutlich bleiben, daß sich hier ein Instrument neben anderen bietet und Bollenbeck selbst das Deutungsmuster des Bildungsbürgertums für ebenso abgelebt hält, wie dessen Trägerschicht. Für dieses Jahrhundert hat Albrecht Göschel noch den Gegenbeweis angetreten („Die Ungleichzeitigkeit in der Kultur. Wandel des Kulturbegriffs in vier Generationen“, Stuttgart 1991, S. 200, Bd. 84 der Schriften des Difu), wenn ihm auch entgegengehalten wird, daß er auf eine Intellektuellenschicht stützt und andere Bevölkerungsgruppen in seine Erhebung nicht einbezieht. Meine Anregung wäre, diese Ansätze im Blick zu behalten, ihre entscheidende Bedeutung für die Vergangenheit zu erkennen, sie aber eher ergänzend – gewißermaßen komplementär – für zukunftsorientierte Fragestellungen einzusetzen. Mit dieser Einschränkung folge ich auch gern den Vorschlägen von Fuchs und Liebald (vgl. den Werkstattbericht „Wozu Kultur“ in „Mitteilungen aus der kulturpolitischen Forschung“ 1/95). Die zentrale Bedeutung für meinen perspektivischen Analyseansatz hat diese Betrachtungsweise – wenigstens zur Zeit – nicht (vgl. auch Karl Heinz Götze „Die Wende gegen den Westen“ in „Die Zeit“ 40 vom 30.09.1994 mit einer Besprechung des Werks von Bollenbeck).
22) Erwin Chargaff „Geben Sie mir eine andere Zukunft“ in „Vor der Jahrtausendwende. Berichte zur Lage der Zukunft“, Frankfurt/Main, S. 234 „edition suhrkamp“, Bd. 1550
23) Diese Aussagen greifen zurück auf Helmut Böhme „Kulturstatistik – auf „neuen“ Wegen? Ein Tagungsrückblick“ in „Datenharmonisierung in der Kulturstatistik. Neue Modelle und Verfahrensweisen für vergleichende Analysen“, Bonn 1993, S. 80 f; darüber hinaus stütze ich mich auf Erik H. Erikson „Dimensionen einer neuen Identität“, Frankfurt/Main 1985 stw. 100, ders. „Identität und Lebenszyklus“, 1973 stw. 16; Beispiele für die jüngste Diskussion finden wir in Max Fuchs (Hrsg) „Kulturelle Identität“, Remscheid 1993 und bei Richard Münch „Das Projekt Europa. Zwischen Nationalstaat, regionaler Autonomie und Weltgesellschaft“, Frankfurt/Main 1993, S. 15 – 104
24) Martin und Sylvia Greiffenhagen „Ein schwieriges Vaterland. Zur politischen Kultur im vereinigten Deutschland“, München 1993, S. 33, auch sie befassen sich mit der deutschen Identität: S. 34 – 48
25) „Bericht der Bundesregierung zur Zukunftssicherung des Standortes Deutschland“ vom 03.09.1993; Bundesforschungsanstalt für Landeskunde und Raumordnung (Hrsg) „Raumentwicklung. Politik für den Standort Deutschland. Dokumentation eines Kongresses am 30./31. März 1993 in Bonn“, Bonn 1993 – Materialien zur Raumentwicklung, Heft 47: Hier werden 5 Leitbilder behandelt, und zwar Siedlungsstruktur, Umwelt und Raumnutzung, Verkehr, Europa sowie Ordnung und Entwicklung.
26) Deutscher Städtetag „Wege zu einer menschlichen Stadt“, Köln 1973, S. 97 f – Heft 29 der Neuen Schriften des Deutschen Städtetages -
27) vgl. dazu Helmut Böhme „Stadtkultur und Weiterbildung I“, in „Stadtkultur und Weiterbildung“, Köln 1980, S. 8 – 10 mit Lit. – Dokumentation 8 der Kulturpolitischen Gesellschaft -; jüngste Darstellungen bei Horst Schaub und Karl G. Zenke „Wörterbuch zur Pädagogik“, München 1995, Stichworte Sozialisation, Enkulturation, Personalisa-tion, S. 326, 199, 271 – dtv, Taschenbuch Bd. 3357
28) Peter Ulrich, ,aaO, S. 321
29) Peter Ulrich, aaO; S. 474
30) Ernst Ulrich von Weizsäcker, aaO, S. 272; Guéhenno weist darauf hin, die Ökologiebewegung wolle im Gegensatz zu den Umweltschützern, die ihre Vorläufer waren, nicht den Menschen zum Maß aller Dinge machen und versuche, die Regeln einer Ordnung zu entziffern, die über uns hinausreicht („Das Ende der Demokratie“, aaO. S. 178)
31) vgl. Arnold Gehlen „Der Mensch. Seine Natur und seine Stellung in der Welt“ (1940), Frankfurt/Main 8. A. 1966, S. 337 f, 342 – 348, 393 – 397: Gehlens biologistische Sichtweise teile ich nicht, aber dies Element autonomer Selbstbestimmung mit dem Ziel des Be-greifens und Er-greifens ist mir wichtig.
32) Helmut Böhme „Stadtkultur und Weiterbildung I“, Köln 1980, S. 11 – Dokumentation 8 der Kulturpolitischen Gesellschaft
33) Horst Schaub und Karl G. Zenke „Wörterbuch zur Pädagogik“, München Februar 1995, S. 74 f – dtv 3357 -
34) Schaub und Zenke, aaO, S. 372 f
35) vgl. Niclas Luhmann „Komplexität“ in „Historisches Wörterbuch der Philosophie“, Darmstadt Bd. 4, 1976, Sp. 939 – 941
36) Richard Sennett „Civitas. Die Großstadt und die Kultur des Unterschieds“ (1990), Frankfurt/Main 1994, S. 118 – Fischer Taschenbuch Wissenschaft 12 244 -
37) Martin und Sylvia Greiffenhagen „Ein schwieriges Vaterland. Zur politischen Kultur im vereinten Deutschland“, München 1993, S. 322, als Abschluß des Kapitels „Hinkender Sozialstaat“, S. 307
38) Joachim Becker „Der erschöpfte Sozialstaat. Neue Wege zur sozialen Gerechtigkeit“, Frankfurt/Main, 1994
39) vgl. Diether Döring u. a. (Hrsg) „Armut im Wohlstand“, Frankfurt/Main 1990 – es 15995 -)
40) Dennis Meadows u. a. „Grenzen des Wachstums. Bericht des Club of Rome zur Lage der Menschheit“, Stuttgart 1973, Reinbek. 1973 – Rowohlts Taschenbuch 6825 -; „Global 2000. Der Bericht an den Präsidenten“, Frankfurt/Main 1980
41) Claus D. Kernig „Die Welt nach dem Jahr 2000 – das Ende der Urbanisierung“, Vortragsmanuskript des Deutschen Verbandes für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung eV, Bonn o. J.
42) Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik des Landes Nordrhein-Westfalen – LDS – „Vorausberechnung der Bevölkerung in den kreisfreien Städten und Kreisen Nordrhein-Westfalens. Bevölkerungsprognose 1993 – 2010/2020“, Düsseldorf 1994, Heft 709 der „Beiträge zur Statistik des Landes Nordrhein-Westfalen“; Bundesforschungsanstalt für Landeskunde und Raumordnung – BfLR – (Hrsg) „Perspektionen der künftigen Bevölkerungsentwicklung in Deutschland“, Teil 1: Fakten und Hypothesen, Teil 2: Regionale Bevölkerungsprognose 2000 der BfLR, Bonn 1992 – Hefte 9/10 1992 und 11/12 1992 der Informationen zur Raumordnung; insbesondere Bucher, Siedhoff und Stiens „Regionale Bevölkerungsentwicklung in Deutschland bis zum Jahre 2000“ Heft 11/12 1992, S. 827 ff, bes. S. 844 – 848; BfLR (Hrsg) „Entwicklungsperspektiven für Stadtregionen“, Bonn 1993, Heft 58 der „Materialien zur Raumentwicklung“; BfLR „Zukunftsperspektiven der Raum- und Siedlungsentwicklung“, Heft 12 1993 der „Informationen zur Raumentwicklung“, Hans-Peter Gatzweiler „Dezentrale Konzentration. Eine Strategie zur Bewältigung des demographisch bedingten Siedlungsdrucks in Agglomerationsräumen“ im Heft 7/8 1994 der „Informationen zur Raumentwicklung“, S. 489 – 501
43) Thomas Sieverts „Was wird aus der Stadt?“ in „Kulturgut Stadt. Überlegungen zur Zukunft der europäischen Stadt – Ein Cappenberger Gespräch -“, Köln 1994, S. 48 – 51
44) Gesetz über die Kulturräume in Sachsen vom 20.01.1994 – SächsGVB1, S. 175
45) vgl. Dietrich Henckel (Hrsg) „Arbeitszeit, Betriebszeit, ,Freizeit – Auswirkungen auf die Raumentwicklung. Grundlagen und Tendenzen“, Stuttgart 1988 – Band 80 der Schriften des Deutschen Instituts für Urbanistik -; Dietrich Henckel u. a. „Produktionstechnologien und Raumentwicklung“, Stuttgart 1986 – Band 76 der Schriften des Deutschen Instituts für Urbanistik -
46) Benjamin Franklin, 1706 – 1790, in „Ratschläge an einen jungen Kaufmann“, 1748
47) Ortega Gasset „Der Aufstand der Massen“ (1930), Reinbek 1956, S. 27, – rde 10 -
48) Helga Nowotny „Eigenzeit. Entstehung und Strukturierung eines Zeitgefühls“ (1989), Frankfurt/Main 1993, S. 37, 42 f
49) Dietrich Henckel (Hrsg) „Arbeitszeit, Betriebszeit und Freizeit – Auswirkungen auf die Raumentwicklung. Grundlagen und Tendenzen“, Stuttgart 1988 – Band 80 der Schriften des Deutschen Instituts für Urbanistik
50) Dietrich Henckel u. a. „Zeitstrukturen und Standtentwicklung“, Stuttgart 1989, S. 4, 249 ff – Band 81 der Schriften des Deutschen Instituts für Urbanistik – Difu -; „Handlungsfeld Freizeit II“ – Zeitpolitische Fragestellungen“, Dortmund 1987 – Heft 1 der Schriften des Instituts für Landes- und Stadtentwicklungsforschung des Landes Nordrhein-Westfalen – ILS
51) Felizitas Romeiß-Stracke und May-Britt Pürschel „Frauen und Zeitpolitik“, Dortmund 1988, S. 9 f – Heft 8 der Schriften des ILS -
52) Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft idFv. 07.02.1992 – BG Bl II, S. 1253, Art. 8 – 8e
53) Richard Münch „Das Projekt Europa. Zwischen Nationalstaat, regionaler Autonomie und Weltgesellschaft“, Frankfurt/Main 1993, S. 5 f, 15 – stw 1103 -
54) Programm der EU-Kommission „KALEIDOSKOP“ – Teilnahmebedingungen – (94/C227/11) – EG-Amtsblatt C227 v. 17.08.1994, S. 12 – 15
55) Richard Münch, ,aaO, S. 315, 317
56) Kurt Biedenkopf „Kultur für alle“ in „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Kultur für alle oder Träume von Spinnern“, Recklinghausen 1986, S. 19
57) Donella und Dennis Meadows, Jørgen Randers „Die neuen Grenzen des Wachstums. Die Lage der Menschheit. Bedrohung und Zukunftschancen“, Stuttgart 1992
58) vgl. Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung des Landes Nordrhein-Westfalen – ILS – (Hrsg) „Szenarien in der Stadtentwicklung – Zum Stand der Diskussion -“, herausgegeben vom Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung des Landes Nordrhein-Westfalen (ILS), Dortmund 1989
59) Dietrich Henckel u. a. „Produktionstechnologien und Raumentwicklung“, Stuttgart 1986, S. 19 – 23 – Band 76 der Schriften des Deutschen Instituts für Urbanistik – Difu -, vgl. auch Hartmut E. Arras und Ulrich Pfeiffer „Vergleichende Szenarien über die Entwicklung unterschiedlicher Städte vor dem Hintergrund verschiedener Blickansätze“ im ILS (Hrsg) „Szenarien in der Stadtentwicklung – Zum Stand der Diskussion -“, Dortmund 1989, S. 119 – 191
60) Aldous Huxley „Schöne neue Welt. Ein Roman der Zukunft“ und „Wiedersehen mit der Schönen neuen Welt. Essay“, München (1932 und 1959), 1992, S. 357 – Serie Piper 1640 -
61) Das Ziel einer globalen Informationsgesellschaft haben die Vertreter der sieben wirtschaftlich stärksten Industriestaaten (G 7-Koferenz) am 25.02.1995 verkündet („G 7: Regeln für globale Information“ und „Hoffnung auf neue Arbeitsplätze“ in „Kölner Stadt-Anzeiger“ 49 vom 27.02.1995, S.1 und S. 20). Doch läßt die Begründung wenig von der Berücksichtigung neuer Werte erkennen und setzt nach wie vor allein auf wirtschaftliches Wachstum. Trotz des massiven Einflusses des US-amerikanischen Vizepräsidenten Al Gore ist noch nicht zu erkennen, daß er mit dieser Zielformulierung seiner „Ökologie des Geistes“ einen Schritt näher zu kommen hofft (Al Gore „Wege zum Gleichgewicht. Ein Marshallplan für die Erde“, Frankfurt/Main 1992, S. 243
62) Vernetzung ist ein bislang immer noch zu wenig erkannter Sachverhalt, obwohl z. B. Vester seit zwanzig Jahren auf deren Aktualität aufmerksam macht, vgl. Frederic Vester „Unsere Welt – ein vernetztes System“ (1978), München 1993, dtv. 30078, derselbe „Neuland des Denkens. Vom technokratischen zum kybernetischen Zeitalter“ (1980), dtv. 30068; „Ballungsgebiete in der Krise“ (1976) 5. A. 1994 – dtv. 30007 -
63) vgl. Stichwort „Struktur“ in „Brockhaus Ezykopädie“, Wiesbaden 17. A. Bd. 18, 1973, S. 246
64) Gerhard Schulze, Erlebnisgesellschaft, aaO S. 25; vgl auch Anm. 21
65) Gerhard Schulze,, aaO S. 25
66) vgl. Anm. 24 und Anm. 21
67) Einen Einblick in die kommunale Umfrageforschung bietet die jüngste Veröffentlichung des Difu zu diesem Thema „Lebensqualität und städtische Dienstleistungen aus Bürgersicht. Ergebnisse der Kommunalen Umfrageforschung aus 14 Städten“, Berlin 1994, Heft 6/94 der „Materialien“
68) vgl. Anm. 56
69) vgl. Olaf Schwencke und Norbert Sievers (Hrsg) „Kulturpolitik ist Gesellschaftspolitik. Gedenkschrift für Alfons Spielhoff“, Hagen 1988 mit Lit.-Nachw. – Dokumentation 30 der Kulturpolitischen Gesellschaft -; Norbert Sievers „Neue Kulturpolitik“, Hagen 1988; Dokumentationen 32 der Kulturpolitischen Gesellschaft -; Norbert Sievers und Bernd Wagner (Hrsg) „Blick zurück nach vorn. Zwanzig Jahre Neue Kulturpolitik“, Hagen 1994. – Edition Umbruch Band 5 -; Hajo Cornel und Volkhard Knigge (Hrsg) „Das neue Interesse an der Kultur“, Hagen 1988 – Dokumentation 34 der Kulturpolitischen Gesellschaft -; Kulturpolitische Gesellschaft (Hrsg) „Stärkung und Ausbau regionaler Identitäten. Perspektiven und Chancen einer Kulturpolitik nach 1992“, Hagen 1992 – Dokumentation 42 der Kulturpolitischen Gesellschaft -
70) vgl. Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen (Hrsg) „Technik – Wirtschaft – Kultur – Kultur im technologischen, ökonomischen und sozialen Entwicklungsprozeß“, Münster 1988; Karla Fohrbeck und Andreas Wiesand „Von der Industriegesellschaft zur Kulturgesellschaft?“, München 1989 – Band 9 der Schriftenreihe des Bundeskanzleramtes -; Institut für Landes- und Stadtetnwicklungsforschung des Landes Nordrhein-Westfalens – ILS – (Hrsg) „Umbruch der Industriegesellschaft – Umbau zur Kulturgesellschaft“, Dortmund 1991
71) vgl. Josef Dolch „Lehrplan des Abendlandes“, Darmstadt 1982, § 36 S. 242 – 250, §§ 32 – 34, S. 336 ff; E. Lichtenstein „Bildung“ in „Historisches Wörterbuch der Philosophie“, Darmstadt, Bd. 1, 1971, Sp. 936 f und J. Debus „Bildungswesen“ aaO, Sp. 938 f; Horst Schaub und Karl G. Zenke „Wörterbuch zur Pädagogik“, München 1995. Stichworte „Bildung“, S. 74 f, „Bildungsinhalt“, S. 77, – dtv 3357 -; vgl. auch Frederic Vester „Lernen. Auf dem Weg einer biologischen Lernstrategie“ in „Neuland des Denkens“, München 8. A. 1993, S. 469 ff – dtv 30068
72) „Kulturlandschaft Stadt. Neue Urbanität und Kulturelle Bildung“, Hagen 1990, S. 150 – Dokumentation 35 der Kulturpolitischen Gesellschaft -
73) A. Reble „Kulturpädagogik“ in „Historisches Wörterbuch der Philosophie“, Darmstadt, Bd. 4, 1976, Sp. 1339 f
74) Max Fuchs (Hrsg) „Kulturelle Identität“, Remscheid 1993, S. 97
75) vgl. Anm. 17, William James
76) vgl. Frederic Vester „Systeme das Geheimnis der Vernetzung“ im „Neuland des Denkens“, München, aaO S. 17 ff,, S 484; John Briggs und F. David Peat „Die Entdeckung des Chaos“, München, 4 A. 1995, S. 271 ff – dtv 30349 -
77) vgl. „Unternehmen Kultur?“, herausgegeben von Kulturpolitische Gesellschaft u. a. Hagen 1994; Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsvereinfachung – KGSt – „Organisationsmodell der GK 5: Organisation des Schulverwaltungs-, Sport- und Kulturamts“, Köln 1994, Bericht 5/1994; KGSt „Die Museen. Besucherorientierung und Wirtschaftlichkeit“, Köln 1989, Gutachten
78) vgl. „Strategisches Management, Beitrag der Statistik zur Stadtsteuerung – Controlling und „Controlling in deutschen Kommunalverwaltungen: Umfrageergebnisse zum Implementationsstand von Organisations- und Informationssystemen“ in „Stadtforschung und Statistik“, Heft 1/1994, S. 12 – 26; Kulturpolitische Gesellschaft (Hrsg) „Unternehmen Kultur? Neue Strukturen in der Kommunalverwaltung“, Hannover und Hagen 1994
79) André Glucksmann, aaO, S. 15
80) Paul Kennedy „In Vorbereitung auf das 21. Jahrhundert“, Frankurt/Main 1993, S. 442
81) Francis Fukuyama „Das Ende der Geschichte. Wo stehen wir?“, München 1992, S. 444
82) vgl. vor allem die beiden Einführungswerke von John Briggs und F. David Peat „Die Entdeckung des Chaos. Eine Reise durch die Chaos-Theorie“, München, 4. A. 1995 – dtv 30349 – sowie von Gregor Morfill und Herbert Scheingraber „Chaos ist überall … und es funktioniert. Eine neue Weltsicht“, Frankfurt/Main, Berlin (1991), 1993. Ullstein Buch 35343; darüberhinaus ist wegen seiner politischen Kapitel für uns wichtig Norbert Bolz „Chaos und Simulation“, München 1992, insbesondere „Politik als ob“, S. 108ff
83) „Erdpolitik. Ökologische Realpolitk an der Schwelle zum Jahrhundert der Ökologie“, Darmstadt 2. A. 1990, 4. A. 1994; „Wege zum Gleichgewicht. Ein Marshallplan für die Erde“, Frankfurt/Main 1992; „Kurswechsel. Globale unternehmerische Perspektiven für Entwicklung und Umwelt“, München 1992
84) vgl. Martin und Sylvia Greiffenhagen „Ein schwieriges Vaterland“, aaO S. 31, 323 ff
85) Dietrich Henckel u. a. „Entwicklungschancen deutscher Städte – Die Folgen der Vereinigung“, Stuttgart 1993, S. 17 f – Band 86 der Schriftenreihe des Deutschen Instituts für Urbanistik -
86) Jochen Dieckmann „Stadtpolitik im Umbruch – Wohin steuern unsere Städte?“ in „Stadtperspektiven. Difu-Symposium 1993“, Berlin 1994, ,S. 185 – 194 – Band 10 der Difu-Beiträge zur Stadtforschung -
87) vgl. Thomas Sieverts „Was wird aus der Stadt?“ in „Kulturgut Stadt“, Köln 1994, S. 52
88) vgl. Walter Siebel „Stadtkultur“ in „Das neue Interesse an der Kultur“, Hagen 1990, S. 133 – 146; Hermann Schwengel „Kulturregion und regionale Kulturidentität“ in „Regionale Identität und Kultur. Stärkung und Ausbau regionaler Identitäten. Perspektiven und Chancen einer Kulturpolitik nach 1992“, Hagen 1992, S. 45 – 54; Jiri Hruza „Die europäische Stadt als besonderes Kulturgut“ in „Kulturgut Stadt“, Köln 1994, S. 93
89) Jens S. Dangschat „Hausgemachte und importierte soziale Probleme in deutschen Großstädten“ in „Stadtperspektiven. Difu-Symposium 1993“, Berlin 1994, S. 81; bereits 1981 sprach Clemens Geißler von „solidarischer Daseinsvorsorge“ in „Urbanität durch Solidarität – zur Verantwortung für die Lebenskräfte der Stadt“, als Manuskript herausgegeben von der Frankfurter Aufbau AG für den Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumplanung e. V.-DV – Landesgruppe Hessen -. Frankfurt/Main 1981, S. 8; Peter Ulrich spricht von „solidarischer Unterstützung“ auf der Grundlage „emanzipatorischer Einkommenspolitik“ in „Transformation der ökonomischen Vernunft“, Bern, Stuttgart 1986, S. 474; Warnfried Dettling stellt in einem Beitrag zur Rolle Deutschlands und seine inneren Umbrüche fest, ,es gehe nicht nur um die Sanierung der Staatsfinanzen durch einen Umbau des Sozialstaats. „Es geht um die Wiedergewinnung des Sozialen in der Gesellschaft.“ in „Phantasie muß an die Macht“ in „Die Zeit“ 44 v. 29.10.1993; in der gleichen Diskussion erkennt Uwe Jean Heuser, „eine Gegenreaktion droht in Form einer schrittweisen Entsolidarisierung“ in „Soll-bruchstelle im Gemeinwesen“ in „Die Zeit“ 12 vom 18.03.1994
90) Petra Schmid-Urban „Soziale Konflikte in der Stadt“ in „Stadtperspektiven ….“, aaO, S. 86
91) vgl. Wolfgang Glatzer und Werner Hübinger „Lebenslagen und Armut“ in „Armut im Wohlstand“, Frankfurt/Main 1990, S. 31 – 55 es 1595 -
92) kritische Anmerkung dazu von Kleppe „Flüssiger und sicherer Stadtverkehr“ in „Erneuerung unserer Städte“, Köln 1957, S. 122; vgl. auch „Autofreies Leben. Konzept für die autofreie Stadt“. Dortmund 1992, Bd. 68 der ILS-Schriften
93) Werner Heinz „Stadtentwicklung und Strukturwandel. Einschätzungen kommunaler und außerkommunaler Entscheidungsträger“, Stuttgart 1990, S. 9, 275 – Band 82 der Schriften des Deutschen Instituts für Urbanistik -; zum Thema „Leitbild“ soll hier noch auf zwei Belege verwiesen werden, einmal auf den Roman von Italo Calvino „Die unsichtbaren Städte“ (1972; München 1985, dtv. 10413) mit einer Vielzahl fiktiver Städtebilder, die alle Faszetten der einen Stadt wiedergeben sollen und zum andern auf eine Veröffentlichung des Ministeriums für Stadtentwicklung und Vorkehr des Landes Nordrhein-Westfalen „Die Stadt als Lebensraum“ (Antwort der Landesregierung auf die Große Anfrage 26 der Fraktion der SPD. Düsseldorf 1994), in der die Stadt der neuen Beweglichkeit, die solidarische Stadt, ,die kulturelle Stadt und die Stadt der Kinder als Ziel der Landesregierung bezeichnet werden. Es ist zu hoffen, daß sich hier ein Bewußtseinswandel abzeichnet.
94) Dieter Sauberzweig „Ökonomie und Ökologie“ in „Stadtperspektiven …“, aaO. Berlin 1994, S. 130
95) Martin Junkerheinrich „Privatisierung der kommunalen Infrastrukturfinanzierung“ in „Stadtperspektiven …“, aaO, S. 155 – 184, eine umfassende Bestandsaufnahme enthält Michael Reidenbach u. a. „Der kommunale Investitionsbedarf in den neunziger Jahren“, Berlin 1992, S. 290 – Difu-Beiträge zur Stadtforschung Band 7
96) womit sie Naturgesetzen gerecht würden, vgl. Stephen W. Hawking „Einsteins Traum. Expeditionen an die Grenzen der Raumzeit“, Reinbek 1993, ,S. 143 – 146, 156
97) vgl. auch Fritz Vorholz „Die Last der Hedonisten“ in „Die Zeit“ 30 vom 22.07.1994
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